Beklebter Bürokram

Anleitung zum Glücklichsein: Kleiner Trick fürs heimische Büro

Manchmal kann das Leben echt einfach sein. Da quäle ich mich mit den Etiketten-Vorlagen im Word herum, vernichte eine ganze Klebeseite für die E-Briefmarke und an Weihnachten weiß der rote Mann mit Bart wieder nicht, wer welches Geschenk bekommt, weil er meine Klaue auf den Klebchen nicht lesen kann. Heureka! Hier meine kleine Anleitung zum Glücklichsein…

Ein Tutorial? Hier?: Ja, ein Tutorial! Anleitung in feinem Deutsch. Mutiert der Blog nun doch zum DIY-Refugium? Nein! Der rote Faden: Autorinnen und Autoren sind meist Schreib(tisch)täter. Es gibt also auch immer was zu beschriften oder zu bekleben. Nun hat nicht jeder ein Dymo-Beschriftungsmonster zu Hause und auch nicht immer die exakte Druckvorlage parat. Für eine professionelle Druckerei reicht die Auflage meist auch nicht. Los geht’s!

1. Im Grafik- oder Textprogramm setzt Ihr Euren Text/Eure Grafik.

Tutorial: Etiketten drucken

2. Einmal zum Drucker rennen und ganz normal auf Papier ausdrucken.

3. Mit gewöhnlichem Tesafilm überkleben. (Damit Ihr Euer Klebchen danach auch noch verwenden könnt.)

4. Jetzt Euer Zielklebchen (Etikett, Aufkleber, Masking Tape etc.) darüber drapieren. Feste andrücken.

5. Erneut zum Drucker wackeln und nochmal genauso ausdrucken.

Beklebter Bürokram

6. Tada!!!!!!

Vorsicht!: Ob Druckerfarbe und Klebchen zusammenpassen, müsst Ihr ausprobieren. Hochglanz-Tesa dürfte nicht wirklich funktionieren, bei satiniertem Klebefilm sieht es schon besser aus (wenn Ihr, anders als ich, einen kompetenten Drucker habt). Mit rauen Oberflächen wie Masking Tape, Etiketten und dergleichen dürfte es keine Probleme geben. Schön trocknen lassen! Ach so, freilich gucken, dass das Papier beim ersten wie zweiten Mal halbwegs grade im Papierfach Eures Druckers liegt.

Viele Späße!