Arbeitsplatz der Schweizer Autorin Bea Jung - Bloggerin Flohnmobil

Erfahrene Anekdoten: Unterwegs mit der Flohnerin Beatrice Jung

Das Flohnmobil, wer hat’s erfunden? Genau, die Schweizer Autorin Beatrice Jung. Was ist denn mobiles Flohnen? Soviel sei verraten: Benötigt wird Mut zum Loslassen und ein viereckiges Ding mit ‚großer Klappe‘. Auf dieser besonderen Lese-Reise gibt es einiges zu lernen! Wann immer ich von der Autorin lese und bei jedem Blogbesuch bekomme ich Lust, meiner Reisetasche zu packen, um Neues zu erfahren. Fernweh. Vorsicht, Flohnen mit Beatrice Jung ist ansteckend! Doch erst einmal zurück zur Basis:

Beatrice Jung: Meine Mutter sagt, ich hätte 1964 in der Nähe von Zürich zum ersten Mal nach Luft geschnappt. Schon als Kind habe ich aus Legosteinen Wohnwagen-Grundrisse entworfen und erste Camping-Erfahrungen in einem Familienzelt gemacht. Als junge Erwachsene hatte ich davon geträumt, in einem Camper durch die Welt zu reisen. Frei, unabhängig, abends nicht noch eine Übernachtungsstätte suchen zu müssen. Der Traum sollte sich erfüllen, als ich 1993 meinen zukünftigen Mann kennen lernte. Bald schon verbrachten wir unsere gesamte Freizeit während des Sommers in unserem VW-Bus. Fünf Jahre später ging mein Mann frühzeitig in Rente und ich hängte meinen Job an den Nagel. Wir mieteten unsere Wohnung aus, flogen nach Kalifornien, kauften dort einen Camper und stürzten uns ins Abenteuer. Seither haben wir in fünf verschiedenen Campingfahrzeugen über 2.000 Tage verbracht. Unsere teils mehrjährigen Reisen führten uns nebst den USA nach Kanada, Mexico und Australien. In den letzten acht Jahren haben wir zahlreiche Touren in Europa unternommen. So viel Urlaub? werden Sie sich nun fragen. Das sehen wir anders; wir haben in all den Jahren nur unseren Alltag an einem anderen Ort verbracht.

Mein Arbeitsplatz
Flohnmobil_BildIn einem Zimmer unserer Dreizimmerwohnung steht das Pult, dass ich aus Liquidationsbeständen meiner damaligen Firma kaufen konnte. Ein solides, in Höhe und Neigung verstellbares Pult, wie es in vielen Schweizerischen Büros noch heute zu finden ist. Stets etwas unordentlich, hier und dort ein Fresszettel mit einer Notiz. An der Wand befinden sich (auf dem Bild größtenteils nicht sichtbar) einige Reise-Souvenirs, wie beispielsweise das kalifornische Nummernschild unseres Campervans, eine Bärenglocke und Fotos.

Mehr über die Autorin erfahrt Ihr gleich und sofort auf ihrem Blog:

http://flohnmobil.wordpress.com/

Am Freitag, pünktlich zum Wochenende zum Flohnen, antwortet Beatrice Jung auf meine Fragen. Die Autorin verrät, wie aus ihrem Reise-Tagebuch ein Blog und schließlich ein papiernes Buch, das FlohnmoBUCH entstand. Eine weitere Begegnung mit den ‚Fresszetteln‘ – welch tolles Wort! – und ihr Weg vom beruflichen zum kreativen Schreiben stehen bevor. Und wer kann sie schon erzählen, die „Reiseanekdoten aus dem motorisierten Ehebett“ – die Flohnerin! hier…